Fast Ironie

29 Okt

Ironie macht sich breit.

Afrika rettet sich selbst.

Die Wirtschaft erholt sich. Alle 7 Jahre geht es auf und ab. Afrika hat es nun in die Hand genommen und beeinflusst die Fischbestände vor der Küste Somalias selbst…

Der Grund: Piraterie hat sich auf den Weltmeeren durchgesetzt. Naja, nicht durchgesetzt, aber weit verbreitet. Durch die Piraterie haben sich schon ganze Flotten zurückgezogen, vom Wüstenkontinent, um dort zu fischen. Es sei einfach zu gefährlich, so ein Inhaber eines großen Industrie-Schiffes in der vergangenen Woche am Rande der Diskussion zur Ausnutzung der Welt-Recourcen.

Mehr: http://derstandard.at/1263705757376/Afrikanische-Gewaesser-Fischbestaende-erholen-sich-wegen-Piraterie

Der Bezugspunkt zu unserem main-topic? Fischen und Fabrizieren auf einem Schiff und die fertigen Dosen an Land direkt in den Discounter liefern. Damit wir alle (die in Discountern kaufen) die Ware „schön billig“ bekommen. Mit Beigeschmack von Delphin in den Thunfisch-Konserven. Guten Appetit!

Eine Antwort to “Fast Ironie”

  1. DS November 7, 2010 um 10:45 am #

    Hi Sebastian,
    interessanter Artikel. Natürlich ist es positiv, dass die illegale Fischerei an der Küste vor Somalia durch die Piraterei eingeschränkt wurde, fraglich ist jedoch was mit den über 200 Seeleuten in ihrer Gewalt passiert! Wie berechenbar sind die Piraten und wie viel Geld muss noch für die Freilassungen ausgegeben werden? Die westlichen Staaten geben Millionen an Steuergeldern für die Bekämpfung und Freilassung aus! Somalia bekommt seit vielen Jahren humanitäre Unterstützung aus Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt. Warum dann immer wieder auch deutsche Schiffe in Gefangenschaft geraten stößt bei mir auf Unverständnis. Ebenfalls sollten Länder, die bei der Piratenbekämpfung unterstützend zur Seite stehen, das Problem bei der Wurzel bekämpfen – die eigenen Fischereiflotten stärker kontrollieren um eine Überfischung der Weltmeere zu bekämpfen und den Entwicklungsländern doch wenigstens eine Chance lassen, ihre Standorte und Ressourcen zu nutzen. Ich bin mir nicht sicher, ob ‚Fischen und fabrizieren‘ bereits auf einem Schiff stattfindet, doch im Supermarkt bzw. Discounter denken wohl nur wenige darüber nach, wo der Fisch her kommt. Wie bereits von Dir angesprochen, geht es den meisten doch nur um den Preis und nicht um Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit sollte in der Gesellschaft deutlich mehr diskutiert und hervorgehoben werden.

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