Business Model Innovation

27 Jan

In diesem Jahr wurde es mir vergönnt einen Job beim World Economic Forum 2011 in Davos zu bekommen. Eine Woche lang tummeln sich hier die Wirtschaftsbosse, Politiker, Schauspieler und jeder der in der Szene mitspielen möchte.

Hauptthemen  in diesem Jahr waren unter Anderem „Environmental Sustainability“, „Social Development“ und „Economic growth by reshaping Businesses“.
Mit Letzterem möchte ich mich in diesem Artikel beschäftigen.

Business Model Innovation – dieser Ausdruck erfreut sich immer mehr Bekanntheit. Gemeint ist damit das Umkrempeln des eigenen Business Models um in unsicheren und hoch volatilen Märkten zu bestehen.

Die Schnelligkeit der Geschäftswelt nimmt immer mehr zu. Produktlebenszyklen verkürzen sich und auch in Sachen Design erleben wir schnelle Veränderungen.
Dazu kommt, dass auch der Wettbewerb immer größer wird und durch technische Innovationen von scheinbar allen Seiten lauert.
Das iPad macht beispielsweise nicht nur Notebooks Konkurrenz, auch andere Display-Geräte, wie elektrische Fotorahmen, werden hier vom Markt gedrängt.
Und, wie ich schon in anderen Artikeln festgestellt habe, geht der Trend auch immer weiter dahingehend, dass die Leute lieber ein Erlebnis kaufen, als „nur ein Produkt“.

Die wenigsten Branchen bleiben stabil. Die größten Schwierigkeiten haben haben Branchen, in denen die Eintrittsbarrieren gering sind. Außerdem sehen sich die Anbieter von „Einmal-Produkten“ in Gefahr. Mit „Einmal-Produkten“ meine ich zum Beispiel ein Möbelstück. Man kauft es einmal und das war’s.

Die Gewinner der Fast-Changing-World sind diejenigen Anbieter von Produkten, die den Kunden eine gewisse Bindung eingehen lassen, wie beispielsweise eine Telefongesellschaft, oder ein Softwareanbieter. Mal wieder ein Argument für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Kundenbindung als Erfolgsfaktor!

Quellen:
Harvard Business Review, January-February 2011, hbr.org/spotlight/business-model

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Strategische Kriegsführung als Vorbild der Unternehmensführung

22 Jan

Es klingt makaber, jedoch kann eine Technik der militärischen Praxis tatsächlich dazu verhelfen eine Corporate Strategy in kleinste Aufgaben herunter zubrechen und somit einen Aktionsplan zu erstellen.

Stephen Bungay, Autor von „The Art of Action: How Leaders close the gaps between Plans, Actions and Results“ (Nicholas Brealey Publishing, 2011) beschäftigt sich mit der Problematik, dass aus der übergeordneten Unternehmensstrategie oftmals keine direkten Handlungen abgeleitet werden können und stellt das Konzept des Strategy Briefings vor. Weiterlesen

Lieber dezent als aufdringlich!

21 Jan

Cross-Selling (oder manchmal auch x-selling genannt) ist der Querverkauf von Artikeln. Also der passende Artikel wie die DVD zum gerade erworbenen DVD-Player.

So ziert sich weder Apple noch Amazon davor, den Kunden beim Logout aus dem „Einkaufskorb“ zu sagen, „Kunden die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“. Die Online-Riesen betreiben hier klassisches Cross-Seeling.

Manch ein Kunde kauft auch gar nicht, sondern „hört Musik nur Probe“ und wird dann trotzdem schon zu den anderen interessanten Liedern (im Falle iTunes) geleitet.

So einfach wie das Online geht, auch wenn dahinter eine ausgetüftelte, bestens programmierte Technologie steckt, funktioniert es auch im realen Geschäft.

Bei der Drogeriekette „dm“, zum Beispiel, steht neben dem Waschmittel die „Fleck-Weg-Paste“ und oft findet man dort auch Wäschesäcke, die das schonende Waschen einzelner Kleidungsstücke ermöglichen.

Alles in allem versucht jeder Anbieter dem Kunden den Vorgechmack auf weiteres Shopping zu versüßen, indem die Artikel nicht  weit entfernt stehen, von dem, was man gerade kauft oder gekauft hat—auch online, wo der „nächste Artikel“ meist nur einen Mausklick entfernt „steht“…

Bei jedem Kreuzverkauf (Cross-Selling) gilt: „Lieber dezent als aufdringlich“, denn kein Kunde will sich genötigt und belästigt fühlen, von Angeboten die an sein Produkt angrenzen. Er will trotzdem frei entscheiden können, was er wann wie viel und in welcher Menge kauft. Rein psychologisch (nicht tatsächlich)…

Welche Internet-Firmen wirklich Zukunft haben

20 Jan

Ein interessanter Artikel welche Unternehmen 10 Jahre nach der New Economy Phase wirklich Zukunft haben wurde am 18.01.2011 auf wirtschaftswoche.de veröffentlicht. Ansehen lohnt sich! Zum Artikel der wiwo!

Unsere Präsentation

15 Jan

Viel Spaß beim „nachlesen“ unseres Vortrages. Dazu bitte hier entlang…

Unser Themenfeld Vortrag 15.01.11 (PDF, öffnet sich in neuem Fenster).

Euer Coffee in a box Team

Lena, Janina, Danny, Dustin und Sebastian.

Zuckerbrot und Peitsche – die etwas andere Gewinnerzielung

13 Jan

Der Ausspruch ‚Zuckerbrot und Peitsche’ wurde insbesondere von Bismarck geprägt. Wie lässt sich das nur mit der Wirtschaft in Verbindung setzen? Weiterlesen

Social-Media-Marketing- „Fan-Seiten“ in Ergänzung zur Unternehmenshomepage?

7 Jan

Sollten  sich Unternehmen in Ergänzung zur eigenen Unternehmenshomepage eine „Fanpage“ in einem sozialen Netzwerk (z.B. Facebook) oder einem Blogging-Portal (z.B. Twitter) einrichten? Lohnt es sich überhaupt oder hat dies sogar Nachteile?

Beispiel Fanseite

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